Polizeiethik im Digitalen Garten

Vor einiger Zeit bin ich zufällig in einem Digitalen Garten gelandet und habe mich gefragt, was das sein soll: Digital Gardening. Einen guten Beitrag hat Maggie Appleton mit ihrem Essay „A Brief History & Ethos of the Digital Garden“ verfasst. Schon länger habe ich überlegt, wie ich das Thema „Polizeiethik“ gut auf die homilia-Seiten bringen kann. Mit dem Digitalen Garten probiere ich eine interessante Alternative.

Zwei Vorträge hatte ich hier schon hochgeladen, die aber ich irgendwie nicht in den Kontext „Kreatives Schreiben“ passten, auch wenn die Methoden beim Verfassen zur Anwendung kamen. Im Rahmen erster Seminare an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) hatte ich ein Ethik-Skript verfasst, das ich schon zweimal vollständig überarbeitet hatte. Eigentlich wollte ich es hier hochladen, aber es schien mir einfach noch nicht fertig.

Die Idee eines Digitalen Gartens fand ich eine interessante Alternative: Wie wäre es, nicht einen fertigen Text hochzuladen, sondern einen Text aus vielen kleinen Texten, die sich noch weiter verändern? Ich fange erstmal irgendwie an mit ersten Notizen, arbeite Elemente aus dem Skript ein, ergänze, formuliere neu, schaffe Verbindungen. Das habe ich seit März getan, um jetzt im Oktober den neuen Studierenden an der DHPol kein Skript, sondern einen Link an die Hand zu geben: polizeiethik.de .

Die beiden Vorträge zur „Kritischen Solidarität“ und zu „Führung stärken“ habe ich nun dorthin verschoben, ergänzt um einen Vortragsentwurf zu „Polizei und Protest“. Jetzt bin ich gespannt, ob und wie das funktioniert.