Wörterliste

Die Wörterliste dient wie die ABCListe dazu, Wörter und Begriffe zu einem Thema zu sammeln. Dabei liefert das Thema die Ordnung der Wörtliste selbst. So könnte eine Wörterliste zum Thema „Nachfolge“ so aussehen:
N achahmung
A ufgabe
C amping
H offnung
F olgsam
O pfer
L iebe
G ehorsam
E infach
Neben der ABCListe gibt es eine Reihe weiterer Variationsmöglichkeiten. So kann statt eines Wortes auch eine Redewendung als Grundlage dienen oder es gilt die Regel, dass die Buchstaben nicht die Anfangsbuchstaben der neuen Wörter bilden dürfen.
ei N fach
folgs A m
etc.
Auch ist eine Kombination mit Scrabble ist möglich.

ABC-Liste

Bei der ABC-Liste (auch Abecedarium) wird eine Liste mit Wörtern zu einem bestimmten Thema erstellt. Zu jedem Buchstaben des Alphabets soll ein Wort gefunden werden. Beispielsweise könnte der Anfang einer ABC-Liste zum Thema „Nachfolge“ so aussehen:
A ufbrechen
B egeisterung
C hristus
D ienst
E rkenntnis
usw. …
Eine Variante ist die Wörterliste.

Essay

Im anglo-amerikanischen Bildungssystem kommt dem Essay eine ähnlich tragende Rolle zu wie in Deutschland dem Aufsatz. Der Essays ist in seiner Form aber spielerischer als der normierte Aufsatz. Statt streng nach dem Schema „Einleitung – Hauptteil – Schluss“ zu verfahren, steht am Anfang des Essays eine Prämisse – z.B. in der Form eines „Was wäre, wenn …“. Oder zwei zunächst miteinander unverträgliche Dinge, z.B. eine Wundergeschichte und ein Alltagsgegenstand. Die Prämisse ist, davon auszugehen, dass Geschichte und Gegenstand etwas miteinander zu tun haben (Vgl. dazu auch Der heilige Bogen).
Der Essay ist – sofern kein wissenschaftlicher Aufsatz – ein kreatives Spiel mit Möglichkeiten. Etwas pathetisch formuliert: Der Essay ist die große Schule des kreativen, selbständigen Schreibens.