In eigener Sache: Traditionstheorie

Meine alte Internetseite traditio.de habe ich jetzt vom Netz genommen und die wesentlichen Inhalte als Seiten unter der Rubrik „Notiznehmen“ eingestellt. Ich stelle dort Texte zu meiner Disseration von 2004 ein. An der traditio-Seite hatte ich Jahre nichts mehr gemacht. Der alte Link verweist jetzt auf diesen Blog. Vielleicht ist das ein Impuls, an meinem alten Lieblingsthema ein bisschen weiter zu arbeiten. Das Einleitungs– und Schlusskapitel sowohl als Seiten (ohne Fußnoten) und auf der Downloadseite auch in der Buchfassung.

Theologisches Notizbuch #7

Das christliche Gespräch mit seiner eigenen Vergangenheit hat mehr Partner als die Bibel allein (vgl. #4). Es ist die Fülle der kirchlichen Überlieferung, mit der christliche Antworten auf gegenwärtige Lebensfragen erörtert werden. Die Bibel ist Teil dieser Fülle. Leider krankt evangelisches Denken oft daran, dass strikt zwischen Bibel und Tradition unterschieden und die Rolle von Traditionsprozessen für das eigenen Denken und Glauben nur eingeschränkt bedacht wird.

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Als freier Sätzemacher sein Handwerk verstehen

Mitte November wurden im dlf-Philosophiemagazin „Sein und Streit“ drei Gespräche mit Peter Sloterdijk gesendet.  Simone Miller und Armen Avanessian sprachen mit Sloterdijk über die zentralen Stichworte der Französischen Revolution, „Freiheit“, „Gleichheit“ und „Brüderlichkeit“. Im Rahmen der Gespräche kamen die Moderatoren auch auf das Schreiben zu sprechen. „Als freier Sätzemacher sein Handwerk verstehen“ weiterlesen

Wortspiele

Preacher-Slams scheinen gerade der „heiße Scheiß“ der Homiletik zu sein. Holger Pyka, Pfarrer in Wuppertal und selbst als Preacher-Slammer unterwegs hat nun ein Buch dazu herausgebracht: „Spiel mit dem Wort. Kreatives Schreiben für Predigt und Preacher-Slam“. Auf rund 170 Seiten skizziert Pyka knapp und pointiert, wie Preacher-Slam und Kreatives Schreiben die Predigtpraxis bereichern kann. „Wortspiele“ weiterlesen